Evangelische Trägergruppe für gesellschaftspolitische Jugendbildung
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27. April um 12:00 Uhr

«Der Entschluss zur Selbsttötung betrifft Grundfragen menschlichen Daseins und berührt wie keine andere Entscheidung Identität und Individualität des Menschen.» Jeder hat das Recht auf Hilfe zur Selbsttötung. So hat das Bundesverfassungsgericht in einem Urteil im Februar 2020 entschieden. Was in Belgien, den Niederlanden und der Schweiz bereits seit vielen Jahren praktiziert wird, hat in Deutschland eine kontroverse Debatte unter Palliativmedizinern, Philosophen und Theologen ausgelöst.

Wenn Menschen ihr Leben und Leiden unerträglich finden, sollte ein professionell assistierter Suizid auch in kirchlichen Pflegeeinrichtungen nicht generell ausgeschlossen werden – das fordern namhafte Theologen wie der Präsident der Diakonie Deutschland, Ulrich Lilie. Welches Menschen- und Gottesbild liegt dieser Position zugrunde? Wie lässt sie sich mit dem christlichen Glauben vereinbaren? Was bedeutet Assistenz bei der Selbsttötung konkret für christliche Einrichtungen und Mitarbeitende?

Mitwirkende

Ulrich Lilie, Präsident Diakonie Deutschland
Friedrich München, Stellv. Geschäftsführer der Krankenhausgesellschaft Sachsen und Vorsitzender des Hospiz Verein Leipzig e. V.
Stephan Bickhardt, Direktor und Studienleiter Religion
Dr. Julia Gerlach, Studienleiterin Demokratie, Wirtschaft und Soziales
Andreas Roth, Referent Öffentlichkeit

Details

Datum:
27. April
Zeit:
12:00 Uhr
Website:
Website zur Veranstaltung

Veranstalter

Evangelische Akademie Sachsen
Telefon:
0351/812 43 00
Website:
http://ea-sachsen.de