Evangelische Trägergruppe für gesellschaftspolitische Jugendbildung

Struktur


In der Evangelischen Trägergruppe für gesellschaftspolitische Jugendbildung gibt es unterschiedliche Formen der Steuerung und Zusammenarbeit.

 

Gremien

Steuerungsgruppe: Die Arbeit der et wird von einer Steuerungsgruppe geleitet. Ihr gehören jeweils zwei Vertreter*innen der aej und der EAD sowie jeweils eine Bildungsreferent*in aus dem Bereich der EAD und der aej an. Die Amtszeit beträgt drei Jahre. Die Steuerungsgruppe berät und beschließt über die Grundlinien der gesellschaftspolitischen Jugendbildung der et, über inhaltliche Schwerpunkte, über Anträge der Konferenz der gesellschaftspolitischen Jugendbildung, über Kriterien zur Förderung gesellschaftspolitischer Jugendbildung aus Mitteln des KJP, über die Finanzen der et, über den Vorschlag zur Berufung der Bundestutor*in und der weiteren Mitarbeitenden.

Konferenz der gesellschaftspolitischen Jugendbildung: Studienleiter*innen und Referent*innen der Netzwerkstellen für gesellschaftspolitische Jugendbildung an Ev. Akademien und an Einrichtungen im Bereich der aej bilden mit der Bundestutor*in und den weiteren Referent*innen in der Geschäftsstelle der et die Konferenz der gesellschaftspolitischen Jugendbildung. Weitere Akteure der gesellschaftspolitischen Jugendbildung an Ev. Akademien und im Bereich der aej können an der Konferenz teilnehmen. Die Konferenz dient dem Austausch von Erfahrungen in der gesellschaftspolitischen Jugendbildung, der Beratung über inhaltliche Schwerpunkte sowie des Konzepts und der Kriterien der Selbstevaluation der Arbeit. Weitere Aufgaben der Konferenz sind die Weiterentwicklung der Konzeption gesellschaftspolitischer Jugendbildung, die Entwicklung und Planung von Arbeitsvorhaben und gemeinsamen Projekten, die Planung von Studientagungen und die Wahrnehmung der Interessen der Referent*innen und Studienleiter*innen.

Ständiger Ausschuss: Der Ständige Ausschuss berät die Bundestutor*in und die Referent*innen in der Geschäftsstelle bei ihrer Tätigkeit. Er plant die jährliche Konferenz, den regelmäßig stattfindenden Workshop der gesellschaftspolitischen Jugendbildung sowie eventl. weitere Vorhaben der et und ermöglicht zwischen der Konferenz und dem Workshop einen Austausch zu jugend- und förderpolitischen Informationen sowie über Aktivitäten und Vorgänge im Bereich der et. Der Ständige Ausschuss besteht aus fünf Mitgliedern, die für zwei Jahre von der Konferenz unter Berücksichtigung der bestehenden Arbeitsgremien gewählt werden sowie der Bundestutor*in und den Referent*innen in der Geschäftsstelle der et.

Netzwerkstellen

Die Netzwerkstellen bilden gemeinsam mit den Mitarbeitenden in der Geschäftsstelle und im Kontext der regionalen Teams den bundesweiten Wirkungszusammenhang der politischen Jugendbildung der et. Diese Struktur gewährleistet ein wertbegründetes, vielfältiges, bundesweites Angebot an Aktivitäten der politischen Jugendbildung für junge Menschen aus unterschiedlichen Milieus, für Multiplikator*innen der politischen Jugendbildung und der Kinder- und Jugendhilfe sowie für weitere Interessierte. Die Netzwerkstellen tragen in erheblicher Weise dazu bei, die auf das Bundesgebiet als Ganzes bezogenen Aufgaben und Vorhaben der et zu realisieren. Das Engagement in internen und externen Netzwerken hat das Ziel, bedarfsgerechte und zeitgemäße Angebote der politischen Jugendbildung zu entwickeln und umzusetzen.

 

Arbeitsformen in der et

Für die konzeptionelle, inhaltliche und organisatorische Zusammenarbeit der Referent*innen und Studienleiter*innen der Netzwerkstellen gibt es im bundesweiten Netzwerk neben der Konferenz unterschiedliche Formate.

Regionale Teams: Für alle aus KJP-Mitteln geförderten Netzwerkstellen ist die aktive Mitarbeit in einem regionalen Team verpflichtend. Die regionalen Teams sind ein Ort kommunikativ-partizipativer Steuerung, ein Ort des Austauschs, der Reflexion, der Diskussion von Einschätzungen, der wechselseitigen Anregung, der Abstimmung von Planungen und der Formulierung von Ergebnissen. In den regionalen Teams können auch Bildungsreferent*innen mitarbeiten, deren Personalstellen nicht aus Mitteln des KJP gefördert werden, jedoch an einer Mitgliedseinrichtung von aej und EAD angestellt sind.

Innovationsgruppen: Zusätzlich besteht die Möglichkeit, durch Beschluss der Konferenz eine Innovationsgruppe einzurichten. Diese Gruppe entsteht auf Initiative von Kolleg*innen, die gerne über eine längere Phase ein Thema, eine Methode oder ein anderes Anliegen vertiefen möchten. Eine Innovationsgruppe besteht aus mindestens fünf Mitgliedern. Derzeit gibt es zwei Innovationsgruppen zu den Themen „Europa“ und „Ökonomische Bildung“.

Projektgruppen und Netzwerkprojekte: Aus der Arbeit von Innovationsgruppen können bundesweite Projekte des Netzwerks entstehen. Netzwerkprojekte dienen insbesondere dazu, neue Formate und Methoden in einem Themenfeld oder in der Arbeit mit bestimmten Zielgruppen zu erproben. Sie sollen Innovationen anstoßen und zur fachlichen Weiterentwicklung der Arbeit innerhalb der et beitragen. Die dabei gesammelten Erfahrungen werden anschließend in angemessener Form für das Netzwerk und die Fachöffentlichkeit in politischer Jugendbildung und Jugendpolitik aufgearbeitet.

Workshop-Woche: Ein weiteres Format der Zusammenarbeit im Netzwerk der et bildet der Workshop gesellschaftspolitische Jugendbildung, der jährlich in der 25. Kalenderwoche stattfindet. Der Workshop bietet den zeitlichen Rahmen für die Treffen der Innovationsgruppen, der regionalen Teams und der Debatte über Erfahrungen und Ergebnisse der gesellschaftspolitischen Jugendbildung im Vorjahr. Ergänzt werden diese Arbeitsphasen durch eine Studientagung bzw. eine Fortbildungsphase.