Evangelische Trägergruppe für gesellschaftspolitische Jugendbildung
Kurz und bündig

Ergebnisse der Selbstevaluation im Jahr 2016


Die Evangelische Trägergruppe für gesellschaftspolitische Jugendbildung (et) veröffentlicht einen ausführlichen Jahresbericht, in dem sie Einblick in die tägliche Praxis der gesellschaftspolitischen Jugendbildung gibt und besondere Aktivitäten, Projekte und Impulse für die Weiterentwicklung des Arbeitsfeldes vorstellt. Ausgewählte Ergebnisse werden im Folgenden präsentiert.

10.732 Teilnehmer*innen mit unterschiedlichen Hintergründen und Lebenslagen

Insgesamt nahmen 10.732 Menschen in ganz Deutschland an den Angeboten der Evangelischen Trägergruppe teil: Jugendliche mit unterschiedlichen Hintergründen, Bildungswegen und Lebenslagen sowie Fachkräfte der Kinder- und Jugendhilfe.

Einige wenige Zahlen illustrieren, dass es dabei gelungen ist, heterogene Gruppen zu erreichen und junge Menschen in unterschiedlichen Ausbildungs- und Lebensituationen anzusprechen.

  • 58,9 % der Teilnehmer*innen waren Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene bis 26 Jahre. 30,8 % der Jugendlichen waren 16 Jahre oder jünger.
  • Unter den Teilnehmer*innen bis 26 Jahre in KJP-geförderten Veranstaltungen waren zum Zeitpunkt des Seminars 3,5 % Grundschüler, 5,5 % auf dem Weg zu einem Förder- oder Hauptschulabschluss. 22 % strebten eine mittlere Reife an. 6,9 % waren Azubis. Schüler*innen in Schultypen, die zu einer Fachhochschul- oder Hochschulreife führen, waren mit 45,9 % Teilnehmende der Bildungsveranstaltungen die größte Zielgruppe. 9,2 % waren Studierende.
  • Fachkräfte der Kinder- und Jugendhilfe bilden mit 41,1 % den Anteil der über 27-Jährigen Teilnehmenden. Dies verdeutlicht den wichtigen Stellenwert der et als Forum für einen Austausch über politische Jugendbildung und Jugendpolitik. Dazu kooperiert die et mit einem vielfältigen Netzwerk von Akteuren und stärkt mit ihrer Arbeit eine überregionale bundesweite Infrastruktur politischer Jugendbildung.
  • Die Veranstaltungen fanden in 13 von 16 Bundesländern sowohl in urbanen Ballungsgebieten als auch im ländlichen Raum statt.
  • Dabei wurden 67,6 % der Teilnehmenden bei Veranstaltungen in den alten Bundesländern, 32,4 % bei Veranstaltungen in den neuen Bundesländern erreicht.
  • 18,5 % der Teilnehmenden hatten einen Migrationshintergrund (bis zur 2. Generation).